Warum ein Durchschnitt pro Marke nicht reicht
Ein Betrieb mit fünf Standorten und einer gemeinsamen Ranking-Zahl kann insgesamt gesund aussehen, während ein einzelner Standort still und leise sein gesamtes Einzugsgebiet verloren hat. Genau solche Probleme verstecken Durchschnittswerte besonders gut — ein starkes Flaggschiff und ein schwächelnder Nebenstandort ergeben zusammen eine ordentlich aussehende Zahl, die auf keinen der beiden wirklich zutrifft. Sichtbarkeit über mehrere Standorte hinweg bedeutet nur etwas, wenn sie standortweise getrackt wird — nicht als eine einzige unternehmensweite Kennzahl.
Ein Projekt pro Standort anlegen
In SeoMap ist jedes Google-Business-Profil ein eigenes Projekt, zugeordnet über die exakte Google-CID/Place-ID statt über den Betriebsnamen — das ist besonders bei Ketten relevant, wo derselbe Name an jedem Standort legitim auftaucht und ein namensbasierter Abgleich sie gar nicht auseinanderhalten könnte (siehe CID vs. Place ID). Starter deckt bis zu 5 Projekte ab; Pro und Agentur heben das Limit auf unbegrenzt an — relevant, sobald eine Marke über eine Handvoll Standorte hinauswächst.
Dieselben Kennzahlen, aber pro Standort getrennt
Jedes Standort-Projekt liefert eigene ARP-, ATRP- und SoLV-Werte — eine eigene Heatmap, nicht vermischt mit der eines anderen Standorts. Für einen fairen Vergleich lohnt es sich, standortübergreifend konsistent zu bleiben: dieselben Keywords dort, wo das Angebot identisch ist, und eine Rastergröße samt Abstand, die tatsächlich zum realen Einzugsgebiet jedes Standorts passt, statt überall denselben Standardwert zu verwenden — eine dichte Innenstadtlage und ein Vorortstandort brauchen selten dasselbe Raster. Sobald für jeden Standort eine Ausgangsmessung steht, macht dasselbe Raster später erneut zu scannen aus „Standort 3 sieht schwächer aus“ einen belastbaren Trend statt einer einmaligen Momentaufnahme.
Auf Standorte achten, die sich selbst Konkurrenz machen
Ein Muster, das ohne standortweises Tracking leicht übersehen wird: Zwei Standorte derselben Marke liegen nah genug beieinander, dass eine Suche zwischen ihnen je nach Punkt den einen oder den anderen ausspielen kann — und dabei Sichtbarkeit aufteilt, die sonst einem einzigen starken Standort zufallen würde. Ein gemittelter Wert würde das niemals sichtbar machen — erst der Blick auf die Heatmap jedes einzelnen Standorts zeigt es, idealerweise zusammen mit dem Blick darauf, wer sonst noch im Wettbewerber-Ranking dieses Gebiets auftaucht, denn ein Standort kann Boden an einen Schwesterstandort, an echte Konkurrenz oder an beides verlieren.
Keywords ohne manuelle Einrichtung übernehmen
Der Google-Search-Console-Import verbindet sich mit einem Klick und belegt ein Projekt automatisch mit den Top-Suchanfragen des jeweiligen Standorts vor — praktisch, um ein neues Standort-Projekt mit echten, standortspezifischen Keywords zu starten, statt zu raten, welche Begriffe dort eigentlich zählen.