So liest du die Farben einer Local-SEO-Heatmap

Die vier Farben

Jeder Punkt auf einer Geo-Grid-Heatmap wird nach genau einer Sache eingefärbt: wo der Betrieb an diesem Punkt in den Google-Maps-Suchergebnissen gelandet ist. Grün bedeutet eine Top-3-Platzierung — innerhalb des Local Packs, das die meisten Suchenden tatsächlich sehen. Gelb/Orange bedeutet Position 4 bis 10 — sichtbar mit etwas Scrollen, aber jenseits der Stelle, an der die meisten „in der Nähe“-Klicks passieren. Rot bedeutet Position 11 bis 20 — technisch vorhanden, praktisch unsichtbar. Grau bedeutet, der Betrieb taucht an diesem Punkt gar nicht in den Top 20 auf. Vier Farben, eine ehrliche Momentaufnahme dessen, was ein echter Suchender an genau dieser Koordinate sehen würde.

Das Muster lesen, nicht nur die Punkte

Ein einzelner Punkt liefert eine einzelne Tatsache. Das Muster über das gesamte Raster hinweg erzählt die Geschichte. Ein dichter grüner Kern rund um die Betriebsadresse, der nach außen über Gelb zu Rot verblasst, ist die normale Form eines lokalen Rankings — Sichtbarkeit nimmt mit Entfernung ab, und die interessante Frage ist, wo sie abnimmt, nicht ob. Aufmerksamkeit verdient es, wenn das Muster diese Erwartung durchbricht: graue Flecken nah an der eigenen Adresse deuten auf ein Problem hin, das größer ist als die Entfernung (ein Eintragsproblem, eine fehlende Kategorie, eine echte Wettbewerbslücke direkt vor der Tür), und grüne Flecken in einer unerwarteten Ecke des Rasters bedeuten meist, dass ein bestimmter Wettbewerber dort einfach nicht hinreicht — Raum, der offen liegt.

Von Farben zu Zahlen

Die Farben sind der schnelle Blick; ARP, ATRP und SoLV sind die Zahlen dahinter. SoLV ist im Grunde „welcher Anteil des Rasters ist grün“. ARP mittelt die Position über die grün-bis-roten Punkte; ATRP bezieht auch die grauen Punkte in diesen Durchschnitt ein — weshalb eine Heatmap mit viel Grau an den Rändern und einem starken ARP trotzdem einen spürbar niedrigeren ATRP haben kann. Das Farbmuster macht diese Lücke sichtbar, noch bevor man überhaupt auf die Zahlen schaut.

Warum die Farbskala den Vertrieb übernimmt

Eine Tabelle mit Positionen muss man erklären. Ein roter Fleck, der sich über einen Stadtteil ausbreitet, nicht — genau deshalb ist die Farbskala das gesamte visuelle Argument hinter einem Geo-Grid-Scan in einer Akquise oder einem Kundenreport: Ein Geschäftsführer sieht in der Zeit, die ein Blick auf den Bildschirm braucht, genau dort, wo die Sichtbarkeit endet — ohne dass ihm jemand vorher eine Zahl übersetzen muss.

Häufige Fragen

Warum ausgerechnet Top 3 für Grün?

Die Top 3 plus die Karte bilden Googles Local Pack — die Ergebnisse, auf die bei „in der Nähe“-Suchen und anderen lokalen Anfragen tatsächlich geklickt wird, noch vor der breiteren Liste auf Position 4–20. Grün markiert den Bereich, der ohne weiteres Scrollen sichtbar ist.

Was bedeutet eine überwiegend graue Heatmap?

Der Betrieb taucht an den meisten gescannten Punkten nicht in den Top 20 auf — ein Sichtbarkeitsproblem, das man am besten beim Eintrag selbst untersucht (Kategorie, Vollständigkeit, Bewertungen), bevor man es rein als Rankingproblem abtut.

Ändern sich die Farben auch ohne neuen Scan?

Nein — eine Heatmap zeigt genau den Moment, in dem der Scan lief. Rankings verschieben sich von Tag zu Tag, deshalb zeigt erst der Vergleich zweier zu unterschiedlichen Zeiten gelaufener Scans eine echte Bewegung statt einer einzelnen Momentaufnahme.

Gilt dieselbe Farbskala für jede Rastergröße?

Ja — grün/gelb/rot/grau bedeutet dasselbe, egal ob das Raster ein kompaktes 5×5 oder ein volles 15×15 ist. So bleiben Heatmaps über unterschiedliche Rastergrößen hinweg vergleichbar.

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Leg die Karte über dein Einzugsgebiet.

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