Warum Credit-Preise transparenter sind

Eine Preisseite, die eine eigene FAQ braucht

Die meisten Preisseiten von Rank-Tracking-Tools brauchen eine zweite Seite, nur um die erste zu erklären: Was deckt ein „Credit“ eigentlich ab? Was zählt nicht dagegen? Welche Features stecken hinter einem separaten Abo? Was passiert, wenn ein Report mehr kostet als der Scan, der ihn erzeugt hat? Nichts davon ist per se unehrlich — es ist nur undurchsichtig genug, dass niemand ohne die Rechenarbeit des Anbieters beantworten kann: „Was kostet mich das eigentlich wirklich?“

Was ein Credit kauft — und sonst nichts

SeoMaps Regel passt in einen Satz: 1 Credit = 1 Rasterpunkt, eine simulierte Google-Maps-Suche an genau einer GPS-Koordinate. Das ist das ganze Modell. Ein 5×5-Scan kostet 25 Credits. Ein 7×7 kostet 49. Ein 13×13 — 169 gemessene Punkte, die Karte füllt sich in unter drei Minuten live — kostet 169 Credits. Alles andere auf der Plattform kostet nichts extra: nicht die Heatmap, nicht ARP, ATRP oder SoLV, nicht die Wettbewerbsanalyse, nicht der Bericht-Export, nicht der öffentliche Share-Link. Die Zahl, die vor dem Scan-Start auf dem Konfigurationsbildschirm steht, ist die Zahl, die abgerechnet wird — jedes Mal.

Warum sich „geschichtete“ Preismodelle genauer anschauen lohnt

Datenabruf-API und On-Demand-API sind getrennte Produkte. Den On-Demand-Abopreis nicht auf normalen Reportabruf übertragen; aktuelle Tarifberechtigung prüfen.

Aus Credits werden Scans, die man tatsächlich planen kann

Niemand budgetiert in Rasterpunkten, deshalb übersetzen sich die Pläne direkt: Starter (29 €/Monat, 24 €/Monat bei jährlicher Zahlung) enthält 3.000 Credits — rund 17 große 13×13-Scans im Monat oder 60 kompakte 7×7er, über 5 Projekte. Pro (79 €/Monat, 66 €/Monat jährlich) geht auf 12.000 Credits hoch, etwa 70 große Scans, unbegrenzte Projekte, plus Scan-Vergleich mit unbegrenzter Historie. Agentur (199 €/Monat, 166 €/Monat jährlich) deckt 40.000 Credits — rund 235 große Scans — über 10 Nutzer ab. Jährliche Zahlung bringt bei jedem Plan zwei Monate geschenkt, pauschal 17 % weniger; ungenutzte Credits verfallen zum Monatsende ohne Rollover — der eine Kompromiss, den man vorher kennen sollte.

Das transparenteste Modell ist das ganz ohne Credits

Der Lifetime-Plan — einmalig 299 €, limitiert auf 100 Lizenzen — entfernt den Aufschlag nicht nur, er lässt ihn komplett weg: eigener DataForSEO-API-Key, direkte Zahlung an DataForSEO zum Selbstkostenpreis, rund 0,2 Cent pro Rasterpunkt (ein 13×13-Scan kostet damit etwa 34 Cent). SeoMap nimmt darauf pro Scan nichts — das eingebaute Tageslimit ist die einzige Grenze zwischen einem BYOK-Konto und einer unerwartet hohen Rechnung. Das ist ein grundsätzlich anderes Modell als die Abo-Stufen, und schon vom Aufbau her das transparenteste: Es gibt keinen Aufschlag mehr offenzulegen.

Warum das für Agenturen mehr zählt als für alle anderen

Eine Agentur, die einem Kunden monatliches Rank-Tracking anbietet, braucht einen verlässlichen Preis pro Scan, weil diese Zahl Teil eines Retainers wird. Ein Preismodell, bei dem sich die tatsächlichen Kosten pro Scan je nach exportiertem Report oder aufgerufenem Endpunkt verschieben können, lässt sich schlechter kalkulieren als eines, bei dem 169 Credits immer 169 Credits bedeuten. Mit 500 Gratis-Credits bei der Registrierung, ohne Kreditkarte, lässt sich das Modell prüfen, bevor überhaupt ein Euro fließt — einen Scan starten, nachsehen, was er wirklich gekostet hat, und den Satz oben auf dieser Seite bestätigen.

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Der erste Scan dauert keine drei Minuten. Danach siehst du deine Sichtbarkeit so, wie deine Kunden sie sehen.

Ersten Scan starten500 Gratis-Credits · keine Kreditkarte