REST-API: SeoMap-Daten in eigene Tools holen

Ein Nur-Lese-API für den Rest des Werkzeugkastens

SeoMap-Daten sind selten der letzte Halt — ein Kunden-Dashboard, ein internes Reporting-Sheet oder ein Zapier-Workflow, der bei einem neuen Scan-Ergebnis eine Slack-Nachricht schickt, brauchen die Zahlen woanders. Dafür gibt es ein eigenständiges, öffentlich dokumentiertes REST-API: Nur-Lese-Zugriff auf die eigenen Projekte, Scans und Rasterpunkte per HTTP, mit selbst erzeugten und jederzeit widerrufbaren API-Keys. Kein Marktplatz-Eintrag, keine offizielle Zapier-App nötig — jedes Tool mit einem generischen HTTP-Modul (Zapier, n8n, Make, ein eigenes Cron-Skript) kann sich direkt anschließen.

Was die API zeigt

Vier Endpunkte decken den kompletten Lesezugriff ab: GET /api/v1/projects listet die eigenen Projekte inklusive Standort und Tags, GET /api/v1/projects/:id/scans die Scans eines Projekts mit Status und Kennzahlen, GET /api/v1/scans/:id einen einzelnen Scan, und GET /api/v1/scans/:id/points die vollständigen Rasterpunkte samt Rang. Jede Antwort ist reines JSON — kein Umweg über eine Login-Session, kein Browser nötig. Genau diese vier Ebenen (Projekt → Scan → Punkt) spiegeln, wie die App selbst Daten strukturiert, also lässt sich jeder Automatisierungs-Trigger, der in der App sichtbar ist, auch über die API abbilden.

Auth über Bearer-Key

Jeder Request braucht einen Authorization: Bearer <key>-Header. Ein ungültiger oder bereits widerrufener Key liefert 401. Der Key selbst wird gehasht gespeichert — nach der einmaligen Anzeige beim Erzeugen lässt er sich nirgends im Klartext mehr einsehen, nur widerrufen und durch einen neuen ersetzen. Damit sich mehrere Automatisierungen sauber trennen lassen (ein Key für Zapier, einer für ein internes Skript), lassen sich beliebig viele Keys parallel führen, jeder mit eigenem Label und eigenem „zuletzt verwendet“-Zeitstempel.

Was bewusst fehlt

Die API ist bewusst schmal gehalten: kein Schreibzugriff, keine Möglichkeit, über sie einen Scan auszulösen oder einen wiederkehrenden Scan-Zeitplan zu ändern — das bleibt der App vorbehalten, unter anderem weil dort die Credit- und Budgetprüfung vor jedem Scan sitzt. Auch interne Abrechnungsdaten (Kosten pro Scan, Credit-Belastung, BYOK-Status) werden nicht ausgeliefert, exakt wie bei den öffentlichen Share-Links. Wer mehr als reines Auslesen braucht — etwa Scans aus einem externen System heraus zu triggern —, bleibt für den Moment auf die App selbst angewiesen.

Häufige Fragen

Was kann ich mit der REST-API tun?

Ausschließlich lesen: eigene Projekte, deren Scans und die Rasterpunkte eines Scans per HTTP abrufen. Scans starten, Projekte anlegen oder Einstellungen ändern geht über die API nicht — dafür bleibt die App die Oberfläche.

Wie bekomme ich einen API-Key?

In den Einstellungen unter „REST-API“ einen Key erzeugen. Er wird einmalig im Klartext angezeigt — danach nur noch maskiert. Jeder Key lässt sich jederzeit widerrufen, ohne die übrigen zu berühren.

Sieht ein Key auch Daten anderer Konten?

Nein. Jede Antwort enthält ausschließlich Daten des Owners, dem der Key gehört. Eine ID, die zu einem fremden Projekt oder Scan gehört, liefert einen normalen 404 — keinen Hinweis darauf, dass die ID überhaupt existiert.

Welche Daten fehlen in der API bewusst?

Interne Abrechnungsdaten wie Kosten pro Scan, Credit-Belastungen/-Erstattungen und der BYOK-Status. Das ist dasselbe Prinzip wie bei öffentlichen Share-Links: Was extern nichts verloren hat, wird gar nicht erst ausgeliefert.

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