Die Rastergröße ist ein Regler, keine feste Vorgabe
Ein SeoMap-Scan läuft von einem kompakten 5×5-Raster (25 Punkte) bis zu einem vollen 21×21-Raster (441 Punkte), quadratisch oder kreisförmig, mit einem Punktabstand, der unabhängig von der Rastergröße selbst eingestellt wird. Es gibt keine einzelne „richtige“ Größe — ein 5×5 und ein 21×21 sind beide präzise Messungen dessen, was sie erfassen. Der Unterschied liegt darin, wie viel von der Karte sie abdecken und in welcher Auflösung — eine bewusste Entscheidung, kein Qualitäts-Kompromiss, um den man sich sorgen müsste.
Wofür sich welche Größe eignet
Ein 5×5-Raster (25 Punkte) ist der günstigste, schnellste Check — eine grobe Orientierung für einen einzelnen Standort mit engem, klar abgegrenztem Einzugsgebiet, oder eine schnelle Zwischenprüfung zwischen größeren Scans. Ein 7×7-Raster (49 Punkte) ist der gängige Mittelweg: genug Punkte, um eine echte Form in der Heatmap zu zeigen — wo Grün in Gelb übergeht, wo Gelb in Rot —, ohne die Kosten eines großen Rasters, und ein vernünftiger Standard für die meisten Betriebe mit einem Standort. Ein 13×13-Raster (169 Punkte) ist die höher aufgelöste Option: Es ist in unter drei Minuten fertig, während sich die Karte live füllt, und rechtfertigt seine Mehrkosten, wenn das Einzugsgebiet mehrere Stadtteile umfasst, der Wettbewerb dicht genug ist, dass ein gröberes Raster echte Unterschiede übersehen würde, oder die Heatmap selbst das eigentliche Ergebnis ist — eine Akquise oder ein Kundenreport, bei dem mehr sichtbares Detail stärker überzeugt. Das volle 21×21-Raster (441 Punkte) ist die obere Grenze — gedacht für ganze Metropolregionen, große Franchise-Einzugsgebiete oder Reports, bei denen selbst 13×13 noch zu grob wirkt.
Nicht jede Größe braucht dieselbe Eile
Ein 21×21-Raster deckt deutlich mehr Fläche ab als ein 13×13 — für einen sofortigen Ein-Klick-Check am eigenen Standort braucht es das nie, dafür reicht der „Sofort-Check“ mit einem einzelnen Punkt am Business-Standort. Das große Raster ist der richtige Griff für „wie sieht die ganze Stadt gerade aus“, nicht der Standard für jeden Routine-Scan.
Der Punktabstand entscheidet mit, was „Rastergröße“ überhaupt abdeckt
Die Rastergröße allein sagt nichts darüber, wie viel reale Fläche ein Scan abdeckt — das übernimmt der Punktabstand unabhängig davon. Ein enges 7×7 mit geringem Punktabstand deckt einen kleinen, dichten Stadtkern mit hoher Auflösung ab; dasselbe 7×7 mit weitem Abstand deckt einen ganzen Vorort oder eine Kleinstadt gröber aufgelöst ab. Zwei 7×7-Scans zweier verschiedener Betriebe messen also nicht zwangsläufig eine vergleichbare Fläche, wenn nicht auch der Abstand übereinstimmt — ein Punkt, den man prüfen sollte, bevor man Heatmaps nebeneinanderlegt, auch gegen die eines Wettbewerbers oder einen früheren Scan desselben Betriebs.
Was die Größe tatsächlich kostet
Credits werden pro Rasterpunkt gezählt, zur selben flachen Rate unabhängig von der Rastergröße: 1 Credit pro Punkt im Queue-Modus, 3 Credits pro Punkt live. Ein 5×5-Scan kostet 25 Credits, ein 7×7 kostet 49, ein 13×13 kostet 169, ein volles 21×21 kostet 441 — eine direkte Linie von Rastergröße zu Kosten, mit der genauen Zahl vor dem Start jedes Scans. Bei den 3.000 monatlichen Credits des Starter-Plans sind das etwa 17 große 13×13-Scans, rund 6-7 volle 21×21-Scans oder rund 60 kompakte 7×7-Scans im Monat — genug Spielraum, um die Scan-Größe an die eigentliche Frage anzupassen, statt standardmäßig immer die größte Option zu wählen.
Eine praktische Faustregel
Für laufendes Monitoring oder einen schnellen Check lohnt sich der Start klein und günstig; für alles, was in einem Kundenreport, einer Akquise oder einem umkämpften Markt bestehen muss, lohnt sich der Griff zu 13×13 oder 21×21, weil ein gröberes Raster echte Unterschiede zwischen einzelnen Blöcken verwischen würde. Ein kleineres Raster ist dabei nicht ungenauer in dem, was es misst — es misst bewusst nur einen kleineren oder gröber aufgelösten Ausschnitt der Karte.